Coco: Lebendiger als das Leben 3D

Familiy-Animation
Spielzeit: 
Sun 21.1.2018 15:15
Mon 22.1.2018 13:00
Tue 23.1.2018 15:15
Wed 24.1.2018 13:00
Thu 25.1.2018 15:15
Fri 26.1.2018 13:00
Sat 27.1.2018 15:15
Sun 28.1.2018 13:00
Mon 29.1.2018 15:15
Tue 30.1.2018 13:00
Wed 31.1.2018 15:15
Thu 1.2.2018 13:00
Sat 3.2.2018 13:00
Sun 4.2.2018 15:15
Mon 5.2.2018 13:00
Tue 6.2.2018 15:15
Wed 7.2.2018 13:00
Tue 13.2.2018 13:00
Thu 15.2.2018 13:00

Worum geht’s?

Der 12-jährige Miguel vergöttert den großen Ernesto de la Cruz – dereinst Koryphäe unter den Mariachis, bis er von einer Kirchenglocke erschlagen wurde. Kein Wunder, dass der junge Gitarrero selbst am liebsten 24/7 an seinem Instrument herumzupfen würde. Doch seine Familie hat eine ihm unverständliche Aversion gegen Gemucke aller Art, weshalb sich Miguel ihrer Meinung nach besser dem hauseigenen Schuhbetrieb verschreiben soll. Am Dia de los Muertos wird der Mariachi in spe dann durch seine unbändige Liebe zur Musik ins Land der Toten katapultiert, wo er einige Abenteuer zu bestehen hat und auch so manches über die Historie seiner Sippe lernt.

Was steckt dahinter?

Fasziniert vom mexikanischen Dia de los Muertos (Tag der Toten) pitchte Regisseur Lee Unkrich die Idee für Coco erstmals 2010 – da war gerade sein Film Toy Story 3 veröffentlicht worden. Um die Tradition respektvoll zu ehren, wurden auch mexikanische Berater hinzugezogen, die tiefere Einblicke in den Feiertag geben sollten. Der interessanteste Part war für Unkrich, dass man laut diesem Brauch insgesamt drei Tode stirbt: der erste, wenn das Herz zu schlagen aufhört, der zweite, wenn der leblose Körper vergraben oder verbrannt wird, und der dritte (finale) Tod, wenn man niemanden mehr hat, der sich an einen erinnert. Ursprünglich sollte der Film denn auch „Dia de los Muertos“ heißen, Disney scheiterte jedoch – auch in Folge einer Petition – beim Versuch, sich die Rechte an dem Namen zu sichern, weshalb er schließlich nach Miguels Großmutter benannt wurde.

Was wird geboten?

Sichtlich bemüht versuchen Unkrich und sein Co Adrian Molina, mit Coco an alte Pixar-Produktionen wie Toy Story oder Ratatouille anzuschließen. Dies gelingt streckenweise dank mannigfaltig animierter Farbexplosionen im Reich der Toten ganz wunderbar. Darüber hinaus ist es aber auch durchaus sinnvoll, beim Anschauen das eine oder andere Taschentuch parat zu halten, denn die Geschichte rund um die Familie und ihre Tradition lässt – trotz etwaiger Vorhersehbarkeit – gerne auch die Tränen düsen.