Rampage: Big meets Bigger 3D

Action
Spielzeit: 
Fri 1.6.2018 20:30
Sat 2.6.2018 17:45
Sun 3.6.2018 20:30
Mon 4.6.2018 17:45
Tue 5.6.2018 20:30
Wed 6.6.2018 17:45
Thu 7.6.2018 20:30
Fri 8.6.2018 17:45
Sat 9.6.2018 20:30
Tue 12.6.2018 17:45
Wed 13.6.2018 20:30
Fri 15.6.2018 17:45
Mon 18.6.2018 20:30
Wed 20.6.2018 17:45

Worum geht‘s?  

Biologe Davis Okoye (Dwayne Johnson) mag Tiere lieber als Menschen – was Millionen Katzenhalter in Österreich bestimmt gut nachvollziehen können. Aber Davis’ Herz gehört den Primaten, also Affen und Menschenaffen, allen voran dem außergewöhnlich hellfelligen Albino-Silberrücken-Gorilla George (gemimt von Jason Liles). Einst hat Davis den kleinen George aus den Fängen gewissenloser Wilderer gerettet und aufgezogen, seither hegen Mensch und Affe eine Freundschaft wie keine andere auf der Welt. George ist außerordentlich intelligent; allerdings lässt er sich von keinem etwas sagen außer von Davis. Der Beginn vom Ende dieser wunderbaren Freundschaft stürzt vom Himmel herab – in Form eines strahlenden Hightech-Bauteils, das vielleicht unfallbedingt verloren, vielleicht aber auch absichtlich in den tiefsten Dschungel mit all seinen wuselnden Lebensformen geworfen wurde. Als ausgerechnet George als Erster am Absturzort eintrifft und die Box aus dem Orbit inspiziert, kriegt er eine volle Ladung Genstrahlung ab. Der Effekt lässt nicht lange auf sich warten: Er kriegt einen Wachstumsschub wie ein Dreizehnjähriger auf Testosterondiät. Das versetzt nicht nur Davis, sondern auch George selbst in Angst. Und ängstliche Tiere, das weiß man, werden leicht aggressiv. George beginnt, eine Spur der Zerstörung zu hinterlassen, wo immer er hintritt. Gleichzeitig muss Davis feststellen, dass sein Affe nicht die einzige Kreatur mit plötzlichem Riesenwuchs geblieben ist: Bald marodieren sich auch ein riesiger Wolf und ein gigantisches Krokodil immer näher an die menschliche Zivilisation heran. Damit wird eine Frage immer brennender: Lässt sich der Prozess stoppen? Vielleicht, meint Dr. Kate Caldwell (Naomie Harris), eine Genetikerin, der keiner mehr einen Job geben würde. Aber sie ist Davis’ einzige Hoffnung.

Wer ist dabei? 

Als böse Frau, die an allem schuld ist, lässt Malin Akerman (Watchmen – Die Wächter) ihre dunkle Seite glänzen. Als harte Jungs im Kampf gegen die übermenschliche Bedrohung sind Jeffrey Dean Morgan als Agent Harvey und Joe Manganiello als Burke bis an die Zähne bewaffnet. Hinter der Kamera zeigt Regisseur Brad Peyton, dass er sowohl mit bitterem Ernst und größtmöglichem Sachschaden (wie bereits in San Andreas) als auch mit astreinem Humor zur Sache schreiten kann. Als ursächlichster Ursprung kann übrigens das Kult-Computerspiel Rampage benannt werden, das 1986 von Midway Games erstmals herausgebraucht wurde.  

Was wird geboten? 

Irgendwie vertraut, aber auf diese Weise doch noch nie zuvor gesehen: King Kong, Godzilla und San Andreas lassen grüßen, wenn Gorilla, Wolf und Krokodil amerikanische Großstädte als Hundezone nutzen, wobei hier nicht Bällen, sondern schießenden Helikoptern hinterhergejagt wird, und nicht Grashalme und Büsche, sondern Hochhäuser und urbane Infrastruktur im Weg stehen. Freilich gibt’s im Hintergrund auch eine packende Story, die vom Kampf der Gerechten gegen die verrückte Wissenschaft der Technokraten erzählt und von einer speziesübergreifenden Freundschaft, die an der menschlichen Angst vor dem Unbekannten zu zerbrechen droht. Anders gesagt: Popcorn-Kino, wie man es richtig macht.