Godzilla II: King Of The Monsters 3D

Action
Spielzeit: 
Sat 29.6.2019 17:45
Sun 30.6.2019 20:30
Tue 2.7.2019 17:45
Wed 3.7.2019 20:30

Worum geht’s?

„Was wäre, wenn diese Kreaturen einst die Erde beherrscht hätten – und nun versuchen würden, diese zurückzuerobern?“ Eine mehr als berechtigte (hier stellvertretend von Godzilla II-Regisseur Michael Dougherty aufgeworfene) Frage ist das, die die zu Recht besorgte Menschheit auch fünf Jahre nach dem erstmaligen, extrem ehrfurchtgebietenden Auftauchen von Godzilla sowie in weiterer Folge auch manch anderer Mutos (massiver unbekannter terrestrischer Organismen) nicht so recht zu beantworten weiß. Es kann also gewiss nicht schaden, vorsorglich und vorbeugend weitreichende Maßnahmen zu setzen, mittels derer man künftigen Städtezerstampfern im Bedarfs- und Notfall Einhalt gebieten könnte. Etwa indem man der (durchaus nicht immer ganz koscheren) krypto-zoologischen Organisation Monarch umfassende Mittel zur allumfassenden Aufrüstung zu Verfügung stellt. Doch was wäre, wenn sich all die vorab für viel, viel Geld in Stellung gebrachten, vermeintlich superwirkmächtigen Waffen und modernsten Hightech-Gerätschaften im Angesicht einer erneuten Kaiju-Invasion letztlich doch auch wieder nur als komplett nutzlos erweisen würden? Und was würde des Weiteren passieren, wenn Godzilla gar nicht der einzige urzeitliche God wäre, der zurückzukehren gedenkt, sondern plötzlich gleich eine ganze Phalanx prähistorischer Prädatoren in einen Wettstreit um die Vorherrschaft auf der Erde treten – furchterregende Kreaturen wie der feurige Flugsaurier Rodan, die monströse Motte Mothra oder das dreiköpfige Drachenungetüm Ghidorah? Was, wenn der König der Monster dann gleichzeitig eine der größten Gefahren für die Menschheit und (mal wieder) auch ihre einzige Hoffnung aufs Überleben wäre?

Wer ist dabei?

Im bislang letzten Godzilla-Streifen aus 2014 mussten sämtliche kämpfenden Kaijus, die nicht unser aller liebste Riesenechse selbst waren, aus rechtlichen Gründen noch nichtssagend als „Mutos“ bezeichnet werden. Damit hat es nun ein Ende – zu Godzilla gesellen sich mit vollem Namen und in voller Pracht nun gleich drei weitere jener legendären Geschöpfe, die das glorreiche japanische Studio Toho über die vergangenen 65 Jahre so nachhaltig etabliert hat: Mothra, Rodan und (King) Ghidorah. Und auch wenn dieses Quartett der Riesenungeheuer hier natürlich ganz unzweifelhaft im Rampenlicht steht, steht und fällt solch ein Monster-Mash-Movie natürlich auch mit den Menschen, die sich (durchaus auch mit Empathie) mit diesen vier Viechern auseinanderzusetzen haben. Kein Fehler also, dass Regisseur Michael Dougherty (der das Zepter vom zwischenzeitlich bei Star Wars gelandeten Gareth Edwards übernommen hat) hier eine Gilde erstrangiger Charakterdarsteller zur Verfügung stand: Das Familien-Dreiergespann im Auge des Sturms geben mit unverhofftem Tiefgang Vera Farmiga (Conjuring), Kyle Chandler (Manchester By The Sea) und, in ihrem ersten Kinofilm, Millie Bobby Brown (Stranger Things). Zu Sally Hawkins und Ken Watanabe, den neben Godzilla einzigen Rückkehrern aus dem Vorgängerfilm, gesellen sich erstklassige Franchise-Neulinge wie etwa Charles Dance (Game of Thrones) oder Ziyi Zhang (Tiger & Dragon).

Was wird geboten?


Monsterland im Ausnahmezustand: Wenn sich die fantastischen vier Fabelwesen erstmals in einer Big-Budget-Hollywood-Produktion die Leinwand teilen und darauf dann natürlich gleich ganze Landstriche zerteilen, dann lässt das nicht nur Fan-Herzen höherschlagen. Egal, ob diese Justice League der Toho Studios nun reihenweise Wolkenkratzer zum Wanken bringt oder sich gegenseitig in ausgedehnte Schlachten verstrickt: Man kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, so ehrfurchtgebietend wie Godzilla, Rodan, Mothra und Ghidorah hier mit dem neuesten Stand der Technik zum Leben und Beben gebracht wurden. Der Kaiju-Klassiker ist um ein herausragendes Kino-Kapitel reicher.